Nicht einer Meinung!

Erwartungen von Unternehmen und Kunden klaffen teilweise deutlich auseinander, wenn es um Nachhaltigkeit in Unternehmen nach COVID geht

Nicht einer Meinung!

Nachhaltigkeit während und nach Covid-19 sowie ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft.

In dem Epson Report werden die veränderten Prioritäten und Erwartungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und soziale Belange heute und nach Covid-19 erläutert. Mit ihm wird ebenfalls versucht, die Chancen und Risiken aufzuzeigen, die sich aus den Erwartungen der Kunden und Mitarbeiter ergeben. Demografische und regionale Abweichungen werden ebenfalls veranschaulicht.

Der Bericht enthält Ergebnisse von Umfragen, die in den Sommermonaten der Covid-19-Pandemie durchgeführt wurden, wobei mehr als 4.000 Personen aus ganz Europa und dem Nahen Osten zu ihren Maßnahmen und ihrer Einstellung zu Nachhaltigkeit befragt wurden [1]. Darauf folgte im letzten Quartal 2020 eine Reihe von Diskussionsveranstaltungen, um die Resultate der Umfrage zu erörtern. 

 

[1] Im Auftrag von Epson durchgeführte Studie von B2B International von Juni 2020

„Für Epson ist Nachhaltigkeit seit Langem ein Eckpfeiler seiner Geschäftstätigkeit, sowohl bei der Entwicklung und Produktion der Geräte, als auch, was unsere eigenen Verhaltensweisen und Geschäftsabläufe anbelangt. Wir glauben nicht, dass wir die einzigen sind, die einen nachhaltigeren Geschäftsansatz anstreben. Aber die Pandemie hat viele Prioritäten verschoben“, kommentiert Darren Phelps, Vize-Präsident von Epson Europe. „Wir wollten zusammen mit unseren Partnern und Kunden herausfinden, wie nachhaltige Technologie zu einer Strategie für eine nachhaltige, wirtschaftlich tragfähige Zukunft werden kann. Dieser Bericht legt die Ergebnisse dar, die wir in Bezug auf aktuelle und geplante Maßnahmen gewonnen haben und zeigt ebenfalls den Geschäftserfolg beeinflussende Erwartungen auf.“

Wichtige Erkenntnisse:

  • Während der Covid-19-Krise erachteten weniger als ein Viertel der Unternehmen in Europa und im Nahen Osten Nachhaltigkeit und soziale Belange als eine ihrer drei wichtigsten Prioritäten.
  • Dies stand im Widerspruch zur Auffassung der Bevölkerung. Hier beurteilten 71 Prozent der Kunden und Mitarbeiter Umwelt- und Sozialbelange als wichtig.
  • 83 Prozent von ihnen gaben an, dass ihnen beim Kauf von privat genutzten Geräten die ökologischen und sozialen Maßnahmen des Herstellers wichtig sind.
  • Im Büro und auch im Home-Office arbeitende Mitarbeiter sagten, dass Umweltfaktoren bei den bereitgestellten Geräten eine maßgebliche Rolle spielen. 70 Prozent erklärten, dass Produkte für das Home-Office langlebig sowie energieeffizient sein müssen und nur wenig Abfall produzieren dürfen.
  • 81 Prozent der Mitarbeiter gaben an, dass es ihnen wichtig ist, dass ihr Arbeitgeber bei seiner Tätigkeit soziale und ökologische Belange berücksichtigt.
  • IT-Entscheidungsträger sind führend bei der Planung einer gesunden Umwelt für die Zukunft. Dies wird denjenigen Unternehmen helfen, die diese Themen nach Covid-19 priorisieren und sich damit gut an die Erwartungen ihrer Kunden und Mitarbeiter anpassen.
  • Während sich regionale und generationsbedingte Unterschiede abzeichnen, stimmt die Mehrheit der Befragten zu, dass nachhaltiges und soziales Handeln geschäftliche Vorteile bietet.

Wo stehen wir in Sachen Nachhaltigkeit – jetzt und nach Covid-19

Verständlicherweise führten neue Belastungen durch die Covid-19-Pandemie dazu, dass Unternehmen ihre Prioritäten änderten. Enttäuschend war dabei aber, dass Nachhaltigkeits- und soziale Belange anscheinend auf Eis gelegt wurden. 76 Prozent der befragten Unternehmen bestätigten, dass diese Faktoren aktuell aufgrund von Covid-19 nicht zu den drei wichtigsten Prioritäten gehörten. Andererseits lässt sich sagen, dass nach Beendigung der Krise der Fokus wieder auf diese Themen gelegt wird. So erwarten 65 Prozent der Befragten, dass diese Faktoren nach Covid-19 wieder an Bedeutung gewinnen werden.

Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz gehen Hand in Hand, wenn es um IT-Büroausstattung geht. Der Einfluss dieser Geräte wird jedoch häufig durch übergeordneten Trends wie Windkraftanlagen und Sonnenkollektoren übersehen, was dann bei vielen den Eindruck erweckt, dass nachhaltige Produkte für das Büro/Home-Office unzugänglich und kostspielig sind.

 

IT-Entscheidungsträger sind sehr wahrscheinlich die Mentoren für mehr Nachhaltigkeit

IT-Entscheidungsträger sind führend bei der Planung einer positiven Zukunft. 79 Prozent von ihnen erwarten, dass die Bedeutung von Umwelt- und sozialen Fragen nach Covid-19 zunimmt.  Dies kann durch die Tatsache erklärt werden, dass diese Gruppe bessere Einblicke und Kenntnisse des Marktes sowie der zur Verfügung stehenden IT besitzt. Zusätzlich ist sie in der Lage, diese Lösungen einzuführen und ihre Auswirkung zu verfolgen.

„Wir wissen, dass Inkjetdruck gegenüber Lasertechnologie deutliche Umweltvorteile hat, und wir arbeiten seit Jahren daran, diese Geräte in den Büros einzuführen“, sagt Darren Phelps. „Wenn alle Laserdrucker in Europa gegen Epson-Business-Tintenstrahldrucker ausgetauscht würden, sparten wir jährlich genug Strom, um den CO2-Ausstoß um 410 Mio. Kilogramm und die Stromkosten um bis zu 152 Mio. Euro zu senken.“ [1]

 

[1] Basierend auf Berechnungen von Epson. Methode vom TÜV Rheinland überprüft, auf Basis des „typischen Energieverbrauchs“, gemäß Definition des „Energy Star“-Testverfahrens und/oder Simulation mit Bezug darauf und in kWh pro Jahr angegeben. Modelle ermittelt anhand von IDC HCP Tracker, Q2 2019 (Daten von Q1 2015 bis Q4 2018) und Installationsbasis 2018 in EU22-Unternehmen nach Angaben von IDC („Installed Base by Vertical, 2019 Q2“). Vergleichende Berechnungen finden Sie hier: https://www.epson.eu/neop-footnotes

Die Chance auf mehr Nachhaltigkeit

Unternehmen, die sich weiterhin für Umwelt- und Sozialbelange engagieren, genießen spürbare Vorteile im Geschäftsleben. 82 Prozent der Entscheidungsträger und 78 Prozent der Mitarbeiter sind der Ansicht, dass ein derartiges Engagement einen starken Einfluss auf die Geschäftsentwicklung hat. 

  • 44 Prozent glauben, dass es sich positiv auf die Markenwahrnehmung auswirkt.
  • 40 Prozent glauben, dass es sich positiv auf die Mitarbeiterloyalität auswirkt.
  • 38 Prozent glauben, dass es sich positiv auf die Mitarbeiterproduktivität auswirkt.

86 Prozent der Umfrageteilnehmer sind sich sicher, dass die Geschäftsentwicklung der Unternehmen, die Umwelt- und Sozialbelange zu einer Priorität machen, innerhalb der nächsten fünf Jahren positiv sein wird.

83 Prozent der Anwender oder Kunden gaben an, dass ihnen die ökologischen und sozialen Maßnahmen des Herstellers von privat genutzten Geräten und Diensten wichtig sind. Und bei den Arbeitnehmern sind diese Faktoren für 81 Prozent wichtig. Sie erwarten, dass der Arbeitgeber sie darin unterstützt. Ein entscheidender Faktor bei der Personalplanung.

Bei den bereitgestellten Geräten möchten die Mitarbeiter, dass auch hier Nachhaltigkeitsaspekte stärker berücksichtigt werden. 70 Prozent gaben an, dass es unverzichtbar sei, dass diese Geräte langlebig sind, energieeffizient arbeiten und wenig Abfall produzieren.

Und obwohl es Unterschiede bei den Generationen gibt (über 76 Prozent der unter 22-Jährigen und 71 Prozent der 23- bis 37-Jährigen erwarten, dass soziale und ökologische Fragen nach Covid-19 dringlicher werden, gegenüber 55 Prozent der Befragten, die älter als 54 Jahre sind), ist es vornehmlich die ältere Bevölkerungsgruppe, die besonders deutliche Energieeffizienz, Langlebigkeit und Abfallreduzierung bei den Geräten fordert.

Weiterführende Informationen:

Der Green-Report von Epson https://www.epson.de/greenreport